Im Mittelpunkt dieser Dissertationsthese steht eine diskursive Wende in Südosteuropa und Anatolien, die zugleich Teil der größeren, geopolitischen Wende der 1990er Jahre ist. Diese ist im vorliegenden Fall besonders von zwei Entwicklungen markiert: erstens durch den jugoslawischen Staatszerfall mit dem Bosnienkrieg von 1992-1995, der besonders von den direkt betroffenen Muslimen des Balkans sowie ihren zwischen den 1950er-1970er Jahren in die Türkei ausgewanderten Verwandten und Glaubensgenossen (Muhacir) als traumatischer und Existenz bedrohender Einschnitt erinnert wird. Zweitens kam es in der Türkei zum Aufstieg des politischen Islams aus dem Umfeld der Bewegung Milli Görüş, der sich mit der bis heute herrschenden Partei AKP und ihrer ikonischen Führerfigur als bestimmende, politische und neopopulistische Kraft etablieren konnte. Verterter*innen des AKP-Regimes sind von einer globalen Sendemission motiviert, durch die sie sich als Sicherheitsgarant*innen der Muslim*innen des Balkans gerieren, aber auch im Sinne ihres eigenen Zivilisations- und Kulturverständnisses tätig sind. Nach dem Eintreten des fragilen Friedens auf dem Balkan ab Anfang der 2000er Jahre, sowie durch die gleichzeitig immer weiter fortschreitende Medialisierung im Zuge der Digitalen Revolution, haben sich die Möglichkeiten grenzübergreifender Aktionen für alle Diskursteilnehmer*innen grundlegend verändert und erweitert. Dadurch hat sich zwischen Bosnien-Herzegowina und der Türkei eine kommunikative Figuration entfaltet und verdichtet, die den Raum der öffentlichen Meinungen stark verändert hat. Als kommunikative Akteur*innen der Figuration kommen in dieser Arbeit bosniakische Muslim*innen des Balkans, ihre bosniakisch-türkischen Verwandten aus (hauptsächlich) zwei Istanbuler Stadtbezirken, sowie Vertreter*innen der offiziellen türkischen Öffentlichen Diplomatie zu Wort. Die unterschiedlichen Texte, medialen Produktionen und Sprechakte werden über einen Mehr-Methoden-Ansatz erfasst und über eine mehrsprachige Metaphernanalyse ausgewertet. So können Handlungslogik, Motivationen, Interessen und zentrale Konflikte der unterschiedlichen Diskursteilnehmer*innen herausgearbeitet werden. Andererseits kann die Arbeit auch zu einem besseren Verständnis neopopulistischer Regime beitragen, die unter Bedingungen kollektiver Unsicherheitsgefühle über die mediale Mobilisierung starker Emotionen und Affekte auch außerhalb der hier analysierten Figuration Konjunktur haben.
[Public Diplomacy] Conclusion: Turkish-Bosnian sibling cities and cross-border neo-populism (Part 9)
On this series: This blog post belongs to a series under the title and leading question „Can networks of local governments challenge the rise of cross-border neo-populism?“. The complete series are my contribution to an edited volume by Dr. Agata Rogoś, postdoctoral research fellow at Humboldt-Universität zu Berlin. Agata’s Edited volume’s working title is „Permeability... Continue Reading →
[Human Security] Operation Epic Fail: der Afghanistan Plot
Der weitere Plot sieht jetzt so aus: die Flüchtlinge aus Afghanistan werden zum Problem Pakistans, Irans, der Türkei und der EU-Staaten erklärt. Die USA werden niemanden (oder höchstens "handverlesen") aufnehmen: Sie werden keine Verantwortung übernehmen, ebensowenig wie Brexit-Britannien. Und sie müssen das auch nicht tun: kein Mensch aus Afghanistan oder Pakistan ist in der Lage, zu Fuß dorthin zu gelangen. Die vergangenen Jahre haben dagegen gezeigt, dass Menschen durchaus imstande sind, Tausende Kilometer zu Fuß zurückzulegen, um sich aus dem Gebiet des Epic Fails zu retten -- und es ist ihnen auch gar nicht zu verdenken. Ich wäre in ihrer Situation bestimmt unter den Ersten aufgebrochen.
[Klima] „Diese Priorisierung von Wirtschaft geht mir auf den Sack“ (Eckart von Hirschhausen)
Danke für diese klaren Worte, Eckart von Hirschhausen! Ich sage das so ähnlich seit Jahr und Tag -- aber es ist großartig, dass er so deutlich wird. Und ich kann nur hoffen, dass jetzt endlich und angesichts der Bilder aus Westdeutschland und Benelux vielen anderen Leuten in ähnlich privilegierter, machtvoller und öffentlichkeitswirksamer Position "der Arsch platzt". Zivilisationen kommen und gehen -- und diese unsere hier geht ganz sicher und sichtbar; nur dass sie halt noch alles andere mit sich fortreißt, ist nicht OK. Beim Bild der fortgespülten Grundlage (so muss man das sagen) des Ortes Erfstadt-Blessem kann ich nur auf Erdrutschwahlen hoffen. Ich hoffe, irgendeine geschickte Grafikerin greift das Bild auf und verpackt es zu einem effizienten Slogan für eine an den Klimasystemen und Human Security ausgerichtete Politik, und zwar ohne die immer selben, faulen Kompromisse.
[Geschichte] Der Genozid von Srebrenica (Teil 1): Hintergründe und ein strukturelles Problem mit „Sicherheit“
Heute, den 11. Juli 2021, jährt sich der Jahrestag der vollständigen Eroberung der ostbosnischen Stadt Srebrenica zum 26. Mal. Aus diesem Anlass habe ich einen zweiteiligen Text formuliert. Im ersten Teil geht es um eine Zusammenfassung der Geschehnisse um den 11. Juli 1995, weil ich es für absolut notwendig halte, dass die Beschäftigung mit dem Thema Genozid, die immer auch eine emotionale Auseinandersetzung ist, auf der Grundlage von Fakten geführt wird. Diese Fakten sind zuallererst wichtig, um gegen die Negierung von Genozid gewappnet zu sein, die leider ein verbreitetes Phänomen ist. Ich komme in diesem ersten Teil aber auch zu einem Problemaufriss der Rolle der angeblichen "Internationalen Gemeinschaft" bei den Genozid-Geschehnissen 1995: die starke Emotion der Enttäuschung auf Opferseite kann nämlich ein strukturelles Problem mit der UNO, mit nationalstaatlichen Sicherheitskonzepten sowie mit der Möglichkeit des humanitären Eingreifens in Konflikte überlagern. Diese Problematik darf aber keinesfalls ausgeblendet werden, weil angesichts der künftigen Klimakriege damit zu rechnen ist, dass es noch häufiger (als ohnehin schon bestehend) zu großen Konflikten kommen wird, denen mit einer "Gemeinschaft" aus "gegeneinander interessierten" Akteuren nicht beizukommen sein wird. Im zweiten Teil will ich mich der Frage des geschichtlichen Revisionismus und der Negierung des Genozids annähern. Welche Möglichkeiten gibt es, etwas erfolgreich gegen die Genozidleugnung zu tun, die in Serbien und in der Republika Srpska (RS) in Bosnien-Herzegowina quasi Staatsräson ist? Dazu werde ich ein politisches Filmgespräch genauer unter die Lupe nehmen, das vor kurzem zwischen der bosnischen Regisseurin Jasmila Žbanić sowie Mitgliedern des deutschen Bundestages stattgefunden hat. Besonders will ich dabei auf Jasmila Žbanićs Vorschlag eingehen, wie "der Narrativ gebrochen werden" könnte, mit dem die Negierung perpetuiert und Bosnien blockiere, sich zu entwickeln. Dies schildert sie anhand der Umsetzung der Premierenvorführung ihres Films Quo Vadis, Aida? im Herbst 2020 auf dem Filmfestival von Venedig. Dieser Film, der zahlreich ausgezeichnet wurde und Kandidat für den besten ausländischen Film bei den Oscars war, behandelt das Schicksal einer Lehrerin und ihrer Familie aus Srebrenica während der Belagerung, den Fall und Genozid, dem ihr Mann und ihre Söhne zum Opfer fallen. Der Film darf in der RS nicht gezeigt werden, und in Serbien wird er nicht gezeigt.
[Public Diplomacy] Tribute to the sultan: the disinvitation of Orhan Pamuk by Sarajevo (Part 8.1/8)
On this series: This blog post belongs to a series under the title and leading question "Can networks of local governments challenge the rise of cross-border neo-populism?". The complete series are my contribution to an edited volume by Dr. Agata Rogoś, postdoctoral research fellow at Humboldt-Universität zu Berlin. Agata's Edited volume's working title is "Permeability... Continue Reading →
[Öffentliche Diplomatie] Der illiberale Rahmen für Gemeindepolitik in der Türkei (Teil 4/8)
Die Türkei ist ein zentralisierter Staat mit strengen vertikalen Hierarchien, die auf der ersten Verfassung von 1982 aufbauen, nachdem in Folge des Militärputsches von 1980 der politische Prozess des Landes zwei Jahre weitgehend eingefroren worden war. Die institutionellen Strukturen der letzten vier Jahrzehnte tragen die erkennbaren Spuren der Militärjunta -- und in der Tat, wie Ayşe Gül Altınay in ihrem bahnbrechenden Buch The Myth of the Military Nation (Altınay 2004) nachgezeichnet hatte, reichen die starken militaristischen Vermächtnisse in der Türkei bis in die späte osmanische Zeit, in die preußisch-osmanische Zusammenarbeit und die Anfänge der Republik zurück. Besonders aus Sicht vieler türkischer Perspektiven führte das lang anhaltende Intermezzo erfolgloser Versuche der Annäherung an den sogenannten Acquis Communautaire der EU, die in den 1990er Jahren an Fahrt aufnahmen, zu weit verbreiteter Frustration und Enttäuschung. Das türkische Anliegen einer Vollmitgliedschaft in der EU wurde wiederholt (und aus unterschiedlichen Gründen) zurückgewiesen. Dabei spielen der stockende Demokratisierungsprozess, die anhaltenden Verletzungen der Menschenrechte, der ungelöste Konflikt mit dem EU-Staat Zypern -- und nicht zuletzt der Kurdenkonflikt und die Leugnung des Völkermords an den Armeniern eine große Rolle. Darüber hinaus spielten auf der Bühne der öffentlichen Meinungen jedoch immer wieder auch Fragen der Identität, (Nicht-)Zugehörigkeit und Ausgrenzung eine Rolle, ob auf europäischer oder türkischer Seite -- wenn etwa die Europäizität der Türkei ganz in Frage gestellt wurde, oder türkische Politiker die EU als christlichen Club bezeichneten (Terzi 2012; "Die Türkei und die EU 2018"). Der lange Schatten all dieser Konflikte schwingt in der hierarchischen Verflechtung der territorial-administrativen Strukturen der Türkei mit -- und auch in der Art und Weise, wie die Beziehungen zu den Gemeinden auf dem Balkan hergestellt werden.
[Bosnia] Buch & Blog Bosnien in Berlin: erstes Teamtreffen und verlängerte Frist für Abstracts
Die Redaktion und das Team von Bosnien in Berlin (es fehlt Snežana Stanković) haben sich pandemiebedingt gestern, den 1. Juli 2021 zum ersten Mal "in echt" in der Besetzung auf dem Bild getroffen; Nadira und Thomas sind sich sogar das erste Mal überhaupt bewusst außerhalb eines Zoom-Raums oder Chats begegnet: V.l.n.r.: Sabrina Halilović, Aldina Čemernica,... Continue Reading →
[Human Security] Geteilte Erinnerungen Ruanda 1994/Srebrenica 1995/München 2021 (21. Juli)
Asmir Šabić aka Chaspa von BalkaNet e.V. aus München bzw. Minga -- daher der Veranstaltungstitel Ming(r)a Talks -- hat mich für Mittwoch, den 21.07.2021 um 20:00 Uhr als Moderator und Panelist zum Thema Geteilte Erinnerungen Ruanda 1994 / Srebrenica 1995 / München 2021 eingeladen. Die Veranstaltung soll im Saal des Münchner Stadtmuseums stattfinden, wird aber... Continue Reading →
[Öffentliche Diplomatie] Die territorial-administrative Struktur der Türkei (Teil 3/8)
Vorbemerkung: Dieser Blogbeitrag gehört zu einer Serie unter dem Titel und der Leitfrage “Können Netzwerke von Kommunalverwaltungen den Aufstieg des grenzüberschreitenden Neopopulismus herausfordern?” Die komplette Serie ist mein Beitrag zu einem Sammelband von Dr. Agata Rogoś, Postdoc-Stipendiatin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Der Arbeitstitel des von Agata herausgegebenen, englischsprachigen Bandes lautet “Permeability of dispossession /... Continue Reading →
[Gender] Regenbogen-Communitas im Fußballstadion?
Das Communitas-Gefühl wurde von Arnold van Gennep als "liminales" Geschehen und Teil eines "Rite de passage" -- eines Übergangs- oder Initiationsritus -- beschrieben. Der Übergang findet statt von vereinzelter Ausgrenzung hinein in eine sichtbare, sich selbst wertschätzende und von anderen gewertschätzte, zumindest aber hinzunehmende Communitas. Diesen in einigen Fällen überlebenswichtigen Aspekt begreifen Außenstehende, nicht-liminale Menschen, oft gar nicht. Doch welche Communitas soll eigentlich in einem Fußballstadion entstehen, das schon von den großen Fußballverbänden und den Geldmachern hinter der Inszenierung her rein männerisch ist -- bis auf den heutigen Tag? Weiterhin: das männerische Fußballspiel, das so tut, als sei es Fair Play, wenn nach körperlich-geschlechtlichen Kriterien 'Gleiche' gegeneinanderspielen, ist von Grund auf das Gegenteil der Communitas unter der Regenbogenflagge, wo sich Verschiedene treffen, und wo Verschiedenheit als Gut gewürdigt wird. Das Fußballspiel der Männer gegen die Männer -- aber auch der Frauen gegen die Frauen -- bedeutet soviel wie die Inszenierung des Patriarchats und seiner inhärenten, strengen Binarität.
[Francorum] Ima neka tajna veza: so eine geheime Verbindung
Ima neka tajna veza ist der Titel eines sehr jugoslawischen Songs, den ich erst in den 1990er Jahren kennengelernt habe, zur Zeit des Bosnienkrieges, als immer mehr Kassetten und CDs aus der zerschossenen Jugosphäre zu uns kamen. Damals kam auch die blaue Bijelo Dugme CD. Der Song Ima neka tajna veza wurde auch, aber nicht... Continue Reading →
[Öffentliche Diplomatie] Türkisch-bosnische Geschwisterstädte und ein semantisches Problem mit ‚Populismus‘ (Teil 2/8)
Im Gegensatz zur Fülle von Studien zur Öffentlichen Diplomatie und zu Populismus im Allgemeinen gibt es bisher keine Studien zum Neopopulismus im bosniakisch-türkischen Kontext, wie er hier verstanden wird: Neopopulismus ist ein grenzüberschreitendes Phänomen, das mehr als eine nationale Öffentlichkeit anspricht. Um die relative Abwesenheit von Literatur zu diesem Thema zu erklären, sollte eine Sichtung ausgewählter Arbeiten zum Populismus hilfreich sein. Dabei behalte ich zwei Grundannahmen im Blick: Erstens kann (und sollte) der türkisch-bosniakische Neopopulismus, wie jede andere Form des zeitgenössischen Populismus, in einen viel breiteren, europäischen und sogar globalen Kontext des Aufstiegs illiberaler, populistischer Bewegungen eingeordnet werden. Dies ergibt sich allein schon aus der Tatsache, dass die medialisierte Öffentlichkeit in einem vorher nie da gewesenen Maß entgrenzt und kosmopolitisiert ist. Zweitens, und trotz der allgemeinen Probleme der Vagheit und des Dissenzes in den häufigsten Definitionen des Populismus (Vgl. Mudde & Rovira Kaltwasser 2017; Rosanvallon 2020), sollen die am häufigsten angenommenen Kernelemente des Populismus (Volk, Elite, Vox Populi, etc.) hervorgehoben werden, weil die Betrachtung dieser Begriffe helfen können, zu verstehen, warum das Konzept des Populismus sowohl eine passende, als auch problematische Kategorie in dem gegebenen, grenzüberschreitenden Kontext der Türkei und Bosnien ist -- und weshalb besser von Neopopulismus die Rede sein sollte, wenn beschrieben wird, was sich in diesem zunehmend entgrenzten Zwischenraum entfaltet.
[Yorum] Die 90er sind vielleicht zurück: als musikalischer 99-Pfennig-Shop
Ich war -- wie könnte es bei einem 'Garip' auch anders sein -- ein extrem merkwürdiger Teenager, der von seinen Lehrern gefürchtet wurde: zum Beispiel hörte ich auch ziemlich viel merkwürdige Jugo-Mukken, sammelte nordafrikanische Raï-Kassetten aus Frankreich, ging in die amerikanische Rap-Disko, trug zur Provokation der Mit-Gymnasiastinnen aus ihren Klassik-hör-und-spiel-Familien -- "Ömmes, wie siehst du denn schon wieder aus" -- Goldkettchen, Knöpf-Jogginghose und hielt "in geschlossenen mitteleuropäischen Räumen meinen Kopf bedeckt", und zwar mit einer als "nicht-mitteleuropäisch" empfundenen, runden Mütze (ohne Schild) -- und zwar jahrelang, "wie es sich für Mitteleuropa nicht geziemt, und das möchten wir auch nicht". Doch, genau das mochte ich -- und etwas anderes zu mögen, mochte ich mir halt noch nie vorschreiben lassen. That won't happen.
[Öffentliche Diplomatie] Mit Städtediplomatie gegen den Neopopulismus? (Teil 1/8)
In diesem Beitrag werde ich die Möglichkeiten und Grenzen von Städtepartnerschaften, Städtediplomatie, Koalitionen von Gemeinden und zivilgesellschaftlicher Akteure als mögliche Lösungen für den globalen Aufstieg von Populismus und Neopopulismus diskutieren. Ich werde mich auf den Fall der türkisch-bosnischen (bosniakischen) Städte- und Gemeindepartnerschaften konzentrieren, die im gesamten Text als „Geschwisterstädte“ bezeichnet werden: Diese Metapher wird dem türkischen Begriff 'kardeş şehir', dem bosnischen Begriff 'pobratimlja' und der asymmetrischen, hierarchischen Beziehung dieser Arrangements besser gerecht. Diese neueren Formen von Städte- und Gemeindepartnerschaften weichen von vielen anderen, bekannten Beispielen ab – vor allem, weil sie von autoritären, rechten und neopopulistischen Akteuren dominiert werden.