Vor kurzem entstand im Treptower Park dieses überaus entspannte, aber auch engagierte und heitere Gespräch mit einem etwa fünfjährigen Kind. Besser gesagt riss mich das Mädchen total aus meinem tiefen, gedankenlosen Fokus. Das Mädchen fragte interessiert, warum ich so in den dreckigen Kanal hineinleuchte. Ich erklärte ihr, dass ich nicht leuchtete, sondern versuchte, Wasserspiegelungen und Oberflächenspannungen rund um gefallenes Laub einzufangen. Nur auf der Oberfläche überaus schmutzig-trüben, aber spiegelnden Wassers schien es möglich zu sein, den Effekt einer Dia-Leinwand der späten 1980-er Jahre herzustellen. Dorthin flöhe ich am liebsten, wenn auch nur für einen dreitägigen Trip, im Omnibus mit Kung-Fu-Filmen, an egal welchen Ort, am ehesten Südost- oder Mitteleuropa, gerne auch Zone.
[Francorum] There is no there there, in Bamberg
Gertrude Stein ist unter anderem für diesen fantastischen Satz There is no there there berühmt geworden. Sie hat ihn produziert, nachdem sie nach langer Zeit nach Oakland zurückgereist ist, wo sie einen Teil ihrer Kindheit verbracht hat. Dort waren nicht einmal der Eukalyptusbaum und die Rosen noch so, wie sie früher einmal immer waren. Früher... Continue Reading →